Berlin-Moskau / Moskau-Berlin 1950-2000

Ausstellungsort
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstr. 7 (Ecke Stresemannstr.)
10963 Berlin

Ausstellung in Moskau (15. März - 15. Juni 2004):
Staatliche Tretjakow-Galerie Moskau
Krimski Wal 10

Eine Ausstellung der Berliner Festspiele und der Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz
In Kooperation mit dem Kulturministerium der Russischen Föderation im Rahmen der Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen 2003/2004

Kuratoren auf deutscher Seite
Jürgen Harten, Prof. Dr. Angela Schneider und Christoph Tannert.
Kuratoren auf russischer Seite
Pawel Choroschilow, Ekaterina Degot und Viktor Misiano.

Projektbüro Postanschrift
Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
Postfach 150169
10663 Berlin
Telefon +49-30-887787-0
Fax +49-30-88787-78
E-mail: b-m@berlinerfestspiele.de

Projektkoordination
Christoph Schwarz
E-mail: schwarz@berlinerfestspiele.de
Tel. +49-30-887787-12
Reinhard Alings
Telefon +49-30-887787-15
E-mail: alings@berlinerfestspiele.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Ausstellung
Ute Weingarten
Telefon +49-30-887787-13
E-mail: u.weingarten@berlinerfestspiele.de

Pressearbeit der Berliner Festspiele
Jagoda Engelbrecht
Telefon +49-30-25489-223
Fax: +49-30-254 89-155
E-mail: engelbrecht@berlinerfestspiele.de

1995 fand eine kulturhistorisch angelegte Ausstellung unter dem Titel "Berlin-Moskau" im Martin-Gropius-Bau statt, die neben wichtigen Schlüsselwerken der russischen Avantgarde erstmals umstrittene Werke der russischen und deutschen Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts präsentierte.
Anders als diese erste Ausstellung wird rückblickend und vorausschauend aus heutiger Perspektive- und nicht in chronologischer Erzählform -die Vielschichtigkeit der kulturellen Beziehungen reflektiert. Ein russisches und deutsches Kuratorenteam treffen eine sorgfältige Auswahl von signifikanten Künstlern und Kunstwerken, die dem Ausstellungsbesucher ermöglichen sollen, selbst nachzuvollziehen, wie sich die Kunst in ihrer Zeit und in ihrem Kontext verhält bzw. positioniert hat.
Die Gegenüberstellung nicht nur russischer Kunst auf der einen und deutscher auf der anderen Seite, sondern auch deutsch-deutscher und sowjetisch-russischer Arbeiten lässt erkennen, wie doppelbödig die Zuordnung von Begriffen oder Kategorien sein kann wie Staatskunst - Diktatur - Revolte - Underground - oder Terror - um hier nur einige zu nennen.

Auftragsarbeiten von internationalen zeitgenössischen Künstlern, nicht nur russischer oder deutscher Herkunft, werden Bestandteil dieser spannungsreichen Ausstellung sein. Auf über 5000 qm entsteht ein abwechslungsreicher Dialog mit der vorgegebenen Architektur.

Zur Ausstellung wird ein zweibändiger Katalog erscheinen. Der 1. Band umfasst eine Chronik der deutsch-russischen Beziehungen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der 2. Band liefert Hintergrundinformationen zu Künstlern und Kunstwerken, angereichert durch Textbeiträge international anerkannter Autoren und Wissenschaftler.

Verantwortlich:
Pawel Choroschilow, Stellvertretender Kulturminister der Russischen Föderation
Dr. Joachim Sartorius, Intendant der Berliner Festspiele
Prof. Dr. Peter-Klaus Schuster, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin

Hauptkuratoren:
Pawel Choroschilow
Jürgen Harten
Assistenz: Silke Denecke

Kuratoren auf russischer Seite:
Ekaterina Degot
Viktor Misiano

Kuratoren auf deutscher Seite
Prof. Dr. Angela Schneider (Neue Nationalgalerie Berlin)
Christoph Tannert (Künstlerhaus Bethanien)

Fotochronik:
Alexander Lawrentjew (Moskau)
Dr. Jule Reuter (Berlin)

Filme:
Wladimir Dmitriew (Gosfilm-Studio Moskau)
Claus Löser (Berlin)

Projektleitung Moskau: Stas Namin Zentrum
Anna Pachomowa
Michail Tscherepaschenez

Projektleitung Berlin: Berliner Festspiele
Dr. Reinhard Alings
Christoph Schwarz
Projektsekretariat: Rachel Riddell

Katalogredaktion:
Ekaterina Degot, Andrei Sorin und Trilistnik Verlag (Moskau)
Bd. 1 Essays und Chronik: Dr. Nike Bätzner (Berlin)
Bd. 2 Katalog: Kyllikki Zacharias (Berlin)
Assistenz: Caroline Philipp

Katalogredaktion:
Ekaterina Degot, Andrei Sorin und Trilistnik Verlag (Moskau)
Bd. 1 Essays und Chronik: Dr. Nike Bätzner (Berlin)
Bd. 2 Katalog: Kyllikki Zacharias (Berlin)
Assistenz: Caroline Philipp

Fotoredaktion:
Elke Kupschinsky Fotoredaktion:
Elke Kupschinsky

Leihverkehr:
Agnes Wegner Leihverkehr:
Agnes Wegner

Ausstellungsarchitekt:
Dipl.-Ing. Architekt Christian Axt

Ausstellungsarchitekt:
Dipl.-Ing. Architekt Christian Axt

Finanz- und Rechnungswesen:
Carola Rotheneichner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Ute Weingarten

Jagoda Engelbrecht (Berliner Festspiele)
Dr. Matthias Henkel (Staatliche Museen zu Berlin)

Grafische Gesamtgestaltung:
Knut Bayer/pushberlin.de

Website (Design + Redaktion):
Christine Roth & Ildar Nazyrov
www.007-berlin.de
www.ildarado.de

Website (Design + Redaktion):
Christine Roth & Ildar Nazyrov
www.007-berlin.de
www.ildarado.de

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Christine Roth & Ildar Nazyrov
www.007-berlin.de
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Christine Roth & Ildar Nazyrov
www.007-berlin.de
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Christine Roth & Ildar Nazyrov
www.007-berlin.de
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Berlin Moskau / Moskau Berlin 1950 2000 ist eine Ausstellung der Berliner Festspiele (Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH) und der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin (Stiftung Preußischer Kulturbesitz) in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium der Russischen Föderation und der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen der Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen 2003/2004. Gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

28. September 2003 - 5. Januar 2004
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

täglich außer dienstags 10-20 Uhr
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro

Katalog Nicolai Verlag, Berlin
2 Bände ca. 700 Seiten, zusammen ca. 30 Euro

15. März - 15. Juni 2004
Staatliche Tretjakow Galerie Moskau
Krimsky Wal 10, 119049 Moskau

 

Gezeigt werden auf mehr als 5000 Quadratmetern und in zwei Etagen des Martin-Gropius-Baus ca. 500 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Plastik, Fotografie, Film und Video von etwa 200 Künstlerinnen und Künstlern, darunter eine Reihe von Auftragsarbeiten und Leihgaben aus europäischen und außereuropäischen Museen und Sammlungen.

Parallel zur Ausstellung veranstalten die Berliner Festwochen 2003 ein umfangreiches Programm in den Bereichen Literatur, Musik, Theater und Film.

Projektbüro:
Berlin-Moskau c/o Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin
fon: ++49- 30 / 887 787 -0, fax: 887 787-78
b-m@berlinerfestspiele.de

Acht Jahre nach der erfolgreichen Ausstellung „Berlin-Moskau / Moskau-Berlin 1900-1950" findet im Rahmen der Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen 2003/2004 „Berlin-Moskau / Moskau-Berlin 1950-2000" statt. Der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewidmet, wird die Ausstellung zunächst im Martin-Gropius-Bau Berlin und im Frühjahr 2004 in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau zu sehen sein.

Auf mehr als 5000 Quadratmetern sind rund 200 Künstler(innen) mit Malerei, Plastik, Fotografie, Video und Film vertreten, die aus der Vergangenheit hervorheben, was gegenwärtig von Interesse ist. Von heute aus werden neue Gegenüberstellungen gewagt, und bedeutende künstlerische Positionen der letzten fünfzig Jahre deutsch-russischer Kulturgeschichte in den Blick genommen. Die Metropolen Moskau und Berlin stehen dabei pars pro toto für die Sowjetunion und die Russische Föderation einerseits, die DDR und die Bundesrepublik andererseits.

„Berlin-Moskau / Moskau Berlin 1950-2000" ist eine Kunstausstellung. Neben international bekannten russischen und deutschen Werken erwarten den Besucher auch bislang weniger geläufige, oder dem hiesigen Publikum gänzlich unbekannte Exponate aus Ost und West. Für den Blick zurück werden Installationen rekonstruiert - Positionen der Gegenwart vertreten Auftragsarbeiten zeitgenössischer Künstler. Statt sie in eine lineare, nach Dekaden gegliederte kulturgeschichtliche Erzählung einzufügen, werden in 40 Räumen beispielhaft künstlerische Konstellationen entwickelt, bei denen Arbeiten von jüngeren Künstlern mit solchen der Nachkriegsgeneration sowie deutsche und russische Werke aufeinander treffen. Fragen nach staatstragender und subversiver Kunst werden dabei kontrovers diskutiert.

Parallel zu den künstlerischen Gegenüberstellungen präsentiert eine Fotochronik Bilder, die sich in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben haben, aber auch weitgehend unbekanntes Material aus den letzten 50 Jahren russischer und deutscher Geschichte.

„Berlin-Moskau / Moskau Berlin 1950-2000" wird von einem russischen und deutschen Kuratorenteam unter der Leitung von Pawel Choroschilow und Jürgen Harten erarbeitet.

Anatoli Osmolowski
Aktion: Osmolowski auf dem Majakowski-Denkmal, 1993
Fotografie
Courtesy Trilistnik

Andy Warhol
USSR Missile Bases, 1984
Acryl auf Leinwand
183 cm x 192 cm
Courtesy Gagosian Gallery, London/New York
© Andy Warhol Foundation

Carsten Höller
„Krutikow´s Flying City", 2002
Installation
ø 140 cm
Courtesy Fondazione Prada, Mailand
© Carsten Höller / VG Bild Kunst

Daniel Richter
DR 137/00
"Dog Planet", 2002
Öl auf Leinwand
280 x 351 cm
Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin
© Daniel Richter
Foto Jochen Littkemann, Berlin

Georg Baselitz
„The Lovers", 2002
Öl auf Leinwand
Ø 200 cm
Courtesy Pace Wildenstein, New York
© Georg Baselitz

Geli Korshew
„Liebende" (Detail), 1959
Öl auf Leinwand
156 x 207 cm
Nationalmuseum St. Petersburg
Courtesy Trilistnik

Hans Hendrik Grimmling
„Ich in Leipzig", 1978
Öl auf Leinwand
100 x 180 cm
© Hans Hendrik Grimmling
Foto Bernd Sinterhauf

Komar & Melamid
"Our Goal is Communism", 1972
Tempera auf Stoff
The Norton and Nancy Dodge Collection of Nonconformist Art from the Soviet Union,
The Jane Vorhees Zimmerli Art Museum,
Rutgers. The State University New Jersey.

Lutz Dammbeck
„Versuchsanordnung II" (Serie I-XII), 1987-1990
100 x 140 cm
Fotoleinen, Hanf
© Lutz Dammbeck / VG Bild Kunst
Foto Karin Plessing

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